WappenErläuterungen
Herkunft der Buchmüller
Die Auswanderung der drei Brüder
Hasenweiler und die Buchmühle
Bleiche in Lotzwil
Buchmüller in Brittnau
Impressum

Stammbaum

Die Bleiche in Lotzwil

1. Gen 1697 als der Leinenhandel aufblühte, wurde die "Bleiche" von Jakob Buchmüller (1639-1721) von Brittnau AG errichtet. 1701 gliederte er der Bleiche noch eine Walche (Walkerei) an.
2. Gen 1721 übernahm sein Sohn Peter Buchmüller-Geiser (1670-1745) das Geschäft nebst einem dazu gehörenden Bauernhof.
3. Gen
Er übergab die Betriebe seinem Sohn Jakob Buchmüller-Schneeberger (1695-1755). Dieser kam in Rückstand mit der Bleicherei.
4. Gen
Sein Sohn Peter Buchmüller-Leuenberger (1734-1822) betrieb wieder einen bedeutenden Leinenhandel.
5. Gen
Dessen Sohn Jakob Buchmüller-Günther (1767-1849) führte das Geschäft weiter.
6. Gen
Weil er keinen Sohn hatte, ging die Bleiche an seine Tochter Maria und seinen Schwiegersohn Jakob Buchmüller-Buchmüller (1778-1847) (Wysstäger),
7. Gen
Und dann an deren Tochter Elisabeth und Schwiegersohn Johann Ulrich Lehmann-Buchmüller Käsehändler und Politiker (Grossrat, Regierungsrat, National- und Ständerat). Die Bleiche erlebte die letzte Blütezeit.
8. Gen
Die beiden Söhne Lehmann, welche die Bleiche erbten, kamen in Schwierigkeiten und mussten 1883 aufgeben. Es war der grosse "Bleikikrach", von dem man in Lotzwil noch lange sprach.
Bleiche in LotzwilDie Einwohnergemeinde Lotzwil übernahm damals das Besitztum aus dem Konkurs und hatte bis ins 20. Jahrhundert hinein schwer an der Schuldenlast zu tragen.

Jetzt wird in den ehemaligen Bleicheräumen eine Drahtziegelfabrik betrieben.

1802 wurde der "Bleikistock" erbaut, ein grosses schönes Haus mit Wohn- und Geschäftsräumen, das nun ebenfalls der Gemeinde gehört. Erbauerin war Liesbeth Meyer-Buchmüller (geb.1763), Tochter des Friedrich Buchmüller-Hofer, und deren Ehemann. Das Haus ist heute noch eine Zierde des Dorfes Lotzwil.


Chronik der Buchmüller, 1975