Emma Frank (1845-1916)
Hedwig Buchmüller
1878 - 1950

Ernst Guggenbühl ( - 1935), Pfarrer in Meilen
(Heirat: 1901)
Hedwig Elisabeth Guggenbühl (1903- )
Johanna Gertrud Guggenbühl (1905- )
Marta Emma Guggenbühl (1906- )
Maria Magdalena Guggenbühl (1908- )
Anna Margaretha Guggenbühl (1910- )
Ernst Richard Guggenbühl (1915-1938)
Caspar Robert Guggenbühl (1916- )

Hedwig Buchmüller (1878-1950) war das jüngste der Geschwister Buchmüller und erlebte eine frohe Jugendzeit in Bern. Nach der Schulzeit verbrachte sie ein Jahr in einem Institut im Welschland und lernte daheim und in Kursen alle Haus- und Näharbeiten aufs beste, was ihr später für die eigene grosse Familie sehr zustatten kam. Auch das geistige Klima im frommen, aufgeschlossenen, lebhaften Elternhaus war eine treffliche Vorbereitung für die spätere Pfarrfrau und Mutter einer Kinderschar. Sie blieb geistig rege und vielseitig interessiert bis ins Alter. Treue Freundschaften aus der Jugendzeit bereicherten ihr ganzes Leben.

1901 heiratete sie Ernst Guggenbühl von Meilen, einen Freund ihrer Brüder aus der Studentenzeit, und kam als junge Pfarrfrau nach Obstalden ob dem Walensee, aus der Stadt aufs Land, aus der West- in die Ostschweiz. Sie schenkte 7 Kindern das Leben, und deren Erziehung war ihre Hauptaufgabe:

1907 zog die Familie nach Dättlikon bei Winterthur, 1911 nach Fischenthal im Zürcher Oberland, 1934 nach Lufingen im Zürcher Unterland. Neben den häuslichen Pflichten gab es für sie ein weites Arbeitsfeld als Pfarrfrau in der Gemeinde. Das Haus stand für viele Gäste offen, was ihr eine liebe Aufgabe war. Die von ihrem Vater übernommene Sangesfreude erheiterte oft das mit viel Arbeit und Sorge erfüllte Alltagsleben.

1935 verlor sie ihren Gatten und übersiedelte nach Wallisellen, um für ihre berufstätigen Kinder möglichst gut erreichbar zu sein.

Ein schwerer Schlag war für die Witwe der Verlust ihres Sohnes Richard, welcher nach Argentinien ausgewandert war, dort erkrankte, und nach längerem Krankenlager in einem Spital von Buenos Aires 23 jährig starb.

Sie freute sich, als der Familienkreis um eine Schwiegertochter erweitert wurde und sie den ersten Enkel noch erleben durfte. Vier Wochen nach einem Hirnschlag durfte sie "die grosse Reise in die Ewigkeit" antreten, wie sie selber das Sterben nannte, dem sie getrost entgegensah.