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Gottfried
Buchmüller (1843-1914) |
Emma
Frank (1845-1916) |
| Ernst Guggenbühl ( -
1935), Pfarrer in Meilen (Heirat: 1901) | Hedwig Elisabeth
Guggenbühl (1903- ) Johanna Gertrud Guggenbühl (1905- ) Marta Emma Guggenbühl (1906- ) Maria Magdalena Guggenbühl (1908- ) Anna Margaretha Guggenbühl (1910- ) Ernst Richard Guggenbühl (1915-1938) Caspar Robert Guggenbühl (1916- ) |
Hedwig
Buchmüller (1878-1950) war das jüngste der
Geschwister Buchmüller und erlebte eine frohe Jugendzeit in
Bern. Nach der Schulzeit verbrachte sie ein Jahr in einem
Institut im Welschland und lernte daheim und in Kursen alle Haus- und Näharbeiten
aufs beste, was ihr später für die eigene grosse
Familie sehr
zustatten kam. Auch das geistige Klima im frommen, aufgeschlossenen,
lebhaften Elternhaus war eine treffliche Vorbereitung für die
spätere Pfarrfrau und Mutter einer Kinderschar. Sie blieb
geistig
rege und vielseitig interessiert bis ins Alter. Treue Freundschaften
aus der Jugendzeit bereicherten ihr ganzes Leben.
1901
heiratete sie Ernst Guggenbühl von Meilen, einen Freund ihrer
Brüder aus der Studentenzeit, und kam als junge Pfarrfrau
nach Obstalden ob dem Walensee, aus der Stadt aufs Land, aus der West-
in die Ostschweiz. Sie schenkte 7 Kindern das Leben, und deren
Erziehung war ihre Hauptaufgabe:
1907 zog
die
Familie nach Dättlikon bei Winterthur, 1911 nach Fischenthal
im Zürcher Oberland, 1934 nach Lufingen im
Zürcher Unterland. Neben den häuslichen Pflichten gab
es
für sie ein weites Arbeitsfeld als Pfarrfrau in der Gemeinde.
Das
Haus stand für viele Gäste offen, was ihr eine liebe
Aufgabe
war. Die von ihrem Vater übernommene Sangesfreude erheiterte
oft
das mit viel Arbeit und Sorge erfüllte Alltagsleben.
1935
verlor sie ihren Gatten und übersiedelte nach Wallisellen, um
für ihre berufstätigen Kinder möglichst gut
erreichbar
zu sein.
Ein schwerer Schlag war für
die Witwe der
Verlust ihres Sohnes Richard, welcher nach Argentinien ausgewandert
war, dort erkrankte, und nach längerem Krankenlager in einem
Spital von Buenos Aires 23 jährig starb.
Sie
freute
sich, als der Familienkreis um eine Schwiegertochter erweitert wurde
und sie den ersten Enkel noch erleben durfte. Vier Wochen nach einem
Hirnschlag durfte sie "die grosse Reise in die Ewigkeit" antreten, wie
sie selber das Sterben nannte, dem sie getrost entgegensah.
| Chronik der Buchmüller, 1975, 2005 |